Pinchtechnik

keraku PinchtechnikBei der Pinchtechnik wird aus einem Stück Ton mit Fingerdrucktechnik ein Gefäss geformt (siehe Buch von Paulus Berensohn „Dialoge mit Ton“). Die runde Tonkugel wird mit dem Daumen aufgebrochen und mit dem Einsatz der ganzen Hand durch Streichen, Druck und Glätten das Gefäss geformt. Dabei muss darauf geachtet werden, dass die Wandstärke überall gleichmässig dick wird und das Gefäss eine ausgewogene Stabilität erreicht. Es können diverse Hilfsmittel wie Schlag- und Formhölzer, Stempel, Blätter, Stoffe und Fäden zur Formgebung benützt werden und auch glatte Steine zum Polieren der Oberfläche. Der Fantasie sind bei der Pinchtechnik keine Grenzen gesetzt und das Erlebnis von Ton und Formgebung ist intensiv, die Hände fühlen die Gestalt des Tons!

Bei meinen aktuellen Gefässen habe ich die Formen von Blüten und Blättern einfliessen lassen, bewusst auf der Suche nach einem asymmetrischen Gefäss, das in der Gesamtform trotzdem harmonisch und ausgewogen erscheint.

Die Werkstücke eignen sich für Rakubrand, Grubenbrand und natürlich auf für den Hochtemperaturbrand im Elektroofen. Je nachdem ergeben sich ganz verschiedene Oberflächen-Optiken.

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